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Wie Alles begann…

…Alles? Nein keine Sorge, ich werde nun nicht mit Geschichten von Äpfeln, einem Mann und einer Frau anfangen. Auch werde ich nicht mit dem bestimmt sehr angenehmen Gefühl beginnen, an welches man sich nicht mehr bewusst erinnert, als man sich noch im Bauch seiner Mutter befand. Schließlich habe ich auch nicht vor, hier vor euch meine Kinder- und Jugendzeit auszubreiten. Mit „Alles“  meine ich den Beginn meiner sportlichen Ziele.

Kurz nach Beginn meines Studiums, im Jahr 2007 habe ich durch äußerst glückliche Umstände die aus meiner Sicht tollste Frau der Welt kennengelernt. Vielen von euch geht es hoffentlich ähnlich und auch ihr habt potentiell einige Überraschungen, die mit einer neuen Liebe einhergehen, schon erlebt. Bei mir war es die Sportbegeisterung, die der Familie meiner neuen Liebe inne wohnt. Ich muss wenigstens kurz erwähnen, dass es bis Dato meine sportliche Höchstleistung war, mal 2 Monate am Stück 1 Mal wöchentlich für 10 Minuten joggen zu gehen – oder so ähnlich 😉 . Also Sportbegeisterung trifft auf Fastfood-Fetisch – das kann ja nicht gut gehen. Aber es kam wie es kommen musste: mein Charme bestand gegen die geballte Leistung von mehreren absolvierten ganzen und noch zahlloseren halben Marathonläufen. So verlief der erste Kontakt mit der Familie äußerst angenehm.

Trotzdem packte mich der Ehrgeiz wenigstens an dem jährlichen Arnstädter Citylauf – Regeltermin im Kalender der Sporties (Katholische Laufjugend Arnstadt) – über 10 km teilzunehmen. Nach nicht all zuviel Training war es dann auch schon soweit,  am Vorabend zum Lauf wollte ich noch großspurig wissen wer denn der Langsamste aus der Familie sei, um mir ein möglichst realistisches Ziel zu setzen.  Leider hatte ich mit einer Zeit von 55:25 Min für die 10 km keine Chance den Geforderten, der mit einer Zeit von 49:22 Min seinen persönlichen Rekord aufstellte, zu schlagen. Trotzdem hatte ich viel Spaß und war auch stolz, auf meinen ersten gewerteten 10 km Lauf.

Gleichzeitig hielt ich aber meine Leistung für erbracht und konzentrierte mich wieder auf Pizza, Bücher und Computerspiele. Bis eines Tages im Jahr 2011 auf einer Läuferparty – auch ohne an den Läufen teilzunehmen kam ich gerne auf die Parties – zu fortgeschrittener Stunde folgende Wette/Forderung/Idee entstand:

Keno, unsere Schwester darfst du erst fragen ob sie dich heiraten will, wenn du wenigstens den halben Marathon auf dem Rennsteig gelaufen bist!

Ob es der falsche Übermut aufgrund der bis dahin schon vernichteten Bierreserven war, oder was auch immer, auf alle Fälle war meine Antwort:

Jap, dass mach ich nächstes Jahr und zwar in unter 2 Stunden.

….Ein Mann ein Wort: diesmal deutlich deutlich deutlich intensivere monatelange Vorbereitung führte zu meinem bisher stolzesten Moment in sportlicher Hinsicht. Am 12.05. 2012 schaffte ich es die 21,1 km am Rennsteig in 01:58:57 h zu bezwingen.

Rennsteiglauf

Beschwingt von diesem Erfolg und aus der Erfahrung heraus gerne auf Ziele hinzuarbeiten, habe ich mich diese Woche für den Marathon am Rennsteig angemeldet und ebenfalls habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen meinen ersten Triathlon (olympische Distanz) in Hamburg zu absolvieren. Mit Diesem Blog will ich euch an meiner Vorbereitung und meiner Entwicklung teilhaben lassen, selbstverständlich mit den Ergebnissen der zwei großen Zielen.

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