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Eure ersten Reaktionen und meine vergangene Trainingswoche der persönlichen Superlative

Erst einmal vielen Dank euch allen für das durchweg positive Feedback. Es war sehr interessant die ganze Bandbreite der Reaktionen zu erfahren von: „Du bist ja verrückt, das wär mir viel zu anstrengend.“ bis: „Boah wie geil, man bin ich stolz auf dich. Hoffentlich schaffst du das. Ich drück dir auf alle Fälle die Daumen.“ über: „Boah, da musst du ja echt viel Laufen, wann willste das denn alles schaffen?“. Auch möchte ich euch hier auf einige Anmerkungen direkt antworten:

Nein ich habe Jule noch nicht gefragt und wenn erfahrt ihr es sicher als erste – oder auch nicht, aber das versteht ihr dann auch sicherlich 😉 .

Ja ich werde Feieraktivitäten auf ein Mindestmaß beschränken. Diese von mir etwas kurzfristig angestrebten Ziele erfordern auch ein hohes Maß an Selbstdisziplinierung in jeglicher Hinsicht. Meine persönliche Disziplin will und muss ich in den Vorbereitungen ausbauen um eine Chance zu haben die angestrebten Ziele zu erreichen.

Auch auf die Angebote für Unterstützung komme ich bei Bedarf gerne zurück, am Liebsten wäre es mir natürlich wenn am Ende meiner Artikel sich Anregungen von euch zu meinem beschriebenem Trainingsfortschritt finden ließen. Beiträge jeglicher Art von euch sind natürlich alle herzlich willkommen, vor allem motivierende Beiträge 😀 , aber auch Anmerkungen was ihr gerne lesen würdet, auch auf die Frequenz und Länge der Artikel dürft ihr gerne eingehen.

Kommen wir nun zu meiner heute zu Ende gehenden Trainingswoche. Ich habe zufällig entdeckt, dass meine Laufapp MiCoach auch die Erstellung eines Trainingsplans bietet . Dies habe ich genutzt und ihn diese Woche das erste Mal angewendet. Ich erhoffe mir davon einen Motivationsschub und es ist einfacher für mich einem „Befehl“ zu folgen als mir alles selbst auszudenken. So schaue ich nun jeden Morgen auf mein Handy in meine App und sehe entweder eine zu absolvierende Einheit oder den wohltuenden Satz: „Sie haben heute Frei“. Dabei sind die Einheiten auf die zu absolvierende Laufzeit ausgelegt. Deswegen habe ich auch hier meine Herangehensweise geändert: weg von den zu laufenden Kilometern hin zu den zu laufenden Minuten. Gerade in meiner Form, die noch nicht die besten Laufzeiten zulässt ist diese Herangehensweise recht motivierend. So habe ich diese Woche bisher eine gesamte Laufzeit von 295 Min und 42 Sekunden absolviert und 30 Minuten werden heute noch folgen. Ihr seht ein leichter Unterton von Stolz schwingt in den Buchstaben mit ;). Die Laufeinheiten teilten sich auf Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag auf, wobei Samstag das bisher intensivste Laufevent meines Lebens war, was Entfernung und Zeit angeht:

2013-03-17 13.18.07

Rechts seht ihr was 2 h 45 Min und knapp 23 km quer durch Stuttgart an Spuren hinterlassen haben. Links seht ihr wie sich ein „echter Sportler“ zu motivieren weiß. Sind die Schuhe nicht saugeil? Laufen tue ich in Ihnen auf alle Fälle wie auf Wolken.

Aber nun zu den Einheiten im Einzelnen und in chronologischer Folge:

Montag gab es eine kleine Intervalleinheit. Das Wetter war sehr angenehm und somit gingen die 35 Min schnell vorbei.

Dienstag ist laut MiCoach Erholung angesagt, aber Schwimmen geht immer. Frei nach diesem Motto ging es auch wieder ins Schwimmbad und ich habe es prompt geschafft erstmalig 1,5 km durchzukraulen. Das Ganze auch noch in ca. 40 Minuten (Superlativ Nr. 1). Man was ein Erfolgserlebnis. Ich war total beeindruckt, vor allem aufgrund der signifikanten Verbesserung zur vorherigen Woche.

Mittwoch stand ein etwas längeres Intervalltraining auf dem Display. Ich absolvierte die Einheit in den Weinbergen und es war wirklich kein schönes Wetter. Es gab Schneeregen und war schon sehr windig. Ehrlich gesagt war das bisher eine der besch§$%& Einheiten. Vor meinen diesjährigen Plänen hätte ich bei den herrschenden Bedingungen  wahrscheinlich gesagt: „Boah wie geil ist denn das Fernsehprogramm heute.“ oder: „Heute ist ein perfekter Tag um meinen Skill zu verbessern, ich sollte mindestens 3 h für Starcraft einplanen um nen ordentlichen Lauf zu produzieren.“ oder auch sehr beliebt: „Schatz, wollen wir heut nicht Essen und anschließend ins Kino gehen?“ 😉 . Aber nein, ich hab durchgehalten und die Einheit gut zu Ende gebracht.

Freitag gings für 47 Min aufs Laufband mit den neuen Schuhen bei moderater Geschwindigkeit. Ging super.

Samstag stand schon die ganze Woche wie eine Gewitterwolke in meinem Kopf. Es blitzte immer wieder der Gedanke auf, ob ich für die angestrebte Einheit von 2 h 50 Min wirklich bereit bin. Auch ergaben sich spannende praktische Herausforderungen: Wo laufe ich überhaupt? Was nehme ich mit? Wie transportiere ich das alles?

Ich hab hier zu Hause eine ca. 10 km Lange Runde, aber 1. mag ich keine Rundenläufe und 2. reichen 2 mal 10 km nicht um 2 h 50 Min zu laufen. Also Google herausgefordert mit den Suchbegriffen Laufstrecke / Wanderstrecke und fündig geworden auf:

http://www.wandermap.net/

Route_ möhsondeg _ Wandermap

Die Route war von mir daheim gut zu erreichen und 20 km lang. Immernoch zu kurz, hab ich es trotzdem hingenommen, schließlich ist die Strecke unbekannt und ich muss ja auch noch zur Strecke kommen. Dies hat sich dann auch bewahrheitet und ich war wirklich froh nach 2 h 45 Min wieder zu Hause zu sein. Die Beine waren auch echt weit hin. Ich habe mir dann für die Strecke 2 Powergels und einen Riegel mitgenommen um mal zu merken womit ich besser klar komme. Leider ist die Antwort hier nicht so befriedigend. Ich habe den Riegel kaum herunterbekommen – kauen und laufen stinkt – und die Gels sind schon nicht sooooo lecker… aber der Energieschub ist geil und man freut sich unterwegs richtig auf den nächsten „Imbiss“. Transportiert habe ich die Riegel in der Rückentasche meines Fahrradshirts, welches ich über meinem Langarmlaufshirt getragen habe – danke nochmal Schatz für die tolle Idee. Die Strecke hab ich anhand der Karte gefunden, die ich mir ausgedruckt habe und die ganze Zeit in der Hand hielt – hätte es zu regnen angefangen hatte ich noch eine Mülltüte für den Notfall dabei um die Karte darin weiter zu transportieren. Dank des tollen Wetters und des persönlichen erfolgreichen Superlatives war das insgesamt ein echt toller Lauf.

Also die Motivation ist nach wie vor weit oben. Ich hoffe das bleibt und ich freue mich schon auf die nächsten anspruchsvollen Trainingswochen.

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3 Kommentare zu “Eure ersten Reaktionen und meine vergangene Trainingswoche der persönlichen Superlative

  1. Ja sauber Keno, da haste dir ja echt was vorgenommen. Aber wie ich das so lese, klappt das bis jetzt ja alles recht gut. Kannst echt stolz auf Dich sein! 🙂
    Bleib am Ball. Ich bin mir sicher, du schaffst das – tschakka!!!
    Und man denke nur allein an den Adonis-Körper, welcher bald dein Eigen sein wird. 😉
    Zuletzt möchte ich noch sagen, dass du einen wirklich tollen Schreibstil hast! Locker, witzig, angenehm zu lesen, informativ!
    Weiter so Keno!!!

  2. Hey Keno,
    das läuft ja super bei dir …
    Die nächsten Trainingswochen werden nochmal ein Kampf, ist ja auch der Höhepunkt von den Umfängen her. Aber wenn du die richtig diszipliniert durchziehst, dann wirst du im Wettkampf vollends belohnt.
    Für neue Laufrunden-Inspirationen kann ich dir das Portal hier empfehlen:
    http://meinsportplatz.de/Rennsteiglauf/tracks/34141-Rennsteiglauf-Marathon
    Da kannst du nach Strecken im PLZ-Gebiet suchen, selbst importieren oder nur mal grob im Voraus planen …
    Noch 40 Tage, GO FOR IT !!!

    Grüße,
    Peter

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