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Sie hat JA gesagt :D

Hallo zusammen,

Ostern 2013 werde ich wohl nie vergessen. Nachdem ich mit mir selbst endlich über dass wie und wo einig war, kam das Osterwochenende auch sehr schnell näher. Nachdem ich – wie es sich in meinen Augen gehört – ganz offiziell von Jules Eltern ihren Segen für unsere gemeinsame Zukunft erhalten habe, waren alle Vorbereitungen abgeschlossen. Im Zuge der Ostereier Suche habe ich dann ein romantisches Geschenk versteckt und als Jule ihre Suche – wie ihr euch vorstellen könnt ging das mit dem Finden für meinen Geschmack viel zu schnell – beendet hat habe ich mit Kniefall um Ihre Hand angehalten.

Dieser für mich unheimlich schöne Moment ist in Kurzform Teil des Blogs, weil ich von euch auf meine Geschichte am Anfang viel Feedback hinsichtlich des potentiellen Antrags bekommen habe. Er ist aber hier trotzdem sehr kurz gehalten, weil ich ja über den sportlichen Werdegang schreiben will.

Sportlich hat sich seit dem Letzten Eintrag einiges Getan kann ich euch sagen, die ersten 28 km am Stück, der erste Wettkampf der Saison, Umstellung des Trainings Rhythmus auch aufgrund von eventueller Überlastung und auch eine für mich neue Art des Krafttrainings waren für mich die Highlights.

Ich habe euch davon erzählt, dass ich meinen Trainingsplan über die App MiCoach erhalten habe, hier sind 2 Tage in der Woche als Ruhetage vorgesehen gewesen. Das bedeutete für mich also 5 Tage die Woche rennen. Zugegeben nicht immer schnell und auch nicht immer weit, deswegen hat sich das anfangs für mich ganz stimmig angehört. Leider war es nach ca 2 Wochen Training wohl etwas zu viel für meine Beine, mein linkes Knie hat sich immer mal wieder mit leichten Schmerzen gemeldet und im rechten Fuß waren auch leichte aber häufige Schmerzen vorhanden. Der erste Wettbewerb des Jahres (Osterlauf Heyda ) war zwar mit 1 h 14 Min und 6 s auf 13,4 km nicht der langsamste bisherige Wettkampf, aber ich wollte die Reißleine ziehen, nicht dass mein erstes Große Ziel noch real gefährdet wird. Also Lauftraining umgestellt auf 3 mal die Woche, wobei ich mich jeweils spontan entscheide ob Sa oder So die LANGE Runde ansteht. 1-2 Mal dazu kommen in der Woche noch Krafttraining und 1 Mal Schwimmen(50-80 Minuten). Seit dem sind die Schmerzen auch verschwunden und ich fühl mich super 😀 Um euch noch mehr teilhaben zu lassen, habe ich dann auch die App hin zu Runtastic gewechselt. Gerade bei den langen Trainingsläufen kann ich euch somit live am Training teilhaben lassen. Schaut einfach regelmäßig gerade am Wochenende mal auf meinem Facebook Profil vorbei.

Hinsichtlich des Krafttrainings gab es einen total coolen Zufall: Mein Arbeitgeber investiert Zeit und Geld dafür einige seiner Mitarbeiter mit Hilfe von Weiterbildungen zu Übungsleitern auszubilden. Als Teilnehmer einer solchen 2-tägigen Weiterbildung hatte ich das erste Mal Kontakt mit Sling-/TRX-Training. Dieses Training beinhaltet 2 Seile mit Handgriffen und Fußschlaufen, an denen man mit Hilfe seines eigenen Körpergewichts Kraftübungen durchführen kann. Für mich besteht der Charme dieses Trainings zum einen in der Coolness der Übungen, klingt komisch ist aber wirklich so. Zum anderen ist ein Trainingseffekt, die Stärkung der Stabilisation des ganzen Körpers. Dies ist in meinen Augen hervorragend für die Unterstützung aller drei Ausdauersportarten geeignet und darüberhinaus hat Jule gesagt man erkennt schon in aller ersten Zügen ein Sixpack – SAUGEIL 😀 hätten ihr gedacht, dass ich echt mal in die Nähe von so etwas komme?

Ich hab nun viel über das drumherum erzählt, aber ich will euch auch noch vom eingemachten erzählen. Vergangene Woche am Sonntag stand ein 3 h 10 Min Lauf an. Ich habe blauäugig gedacht, dass wird schon, die 10 km taten vor einem Jahr noch weh, aber dann im Zuge der Weiterentwicklung waren 20 km  auch gut schafbar, 28 km wird dann doch auch drin sein – denkste . Also ohne Witz, dass war echt hard! 20 km alles ok, 22 km, auch alles gut, aber dann: Es wurde langsam kälter, 2 h waren um, Getränke und Powerups (Proteinriegel, Gel etc…) neigten sich dem Ende und es waren noch verdammte 5 km zu laufen. Die Beine taten nur weh, ein „Wolf“ wurde mein treuer Weggefährte und ich musste weiterlaufen. In diesem Moment habe ich mich auch für den diesjährigen Marathon endgültig von dem Ziel verabschiedet, den Rennsteig unter 4 h zu überwinden. Schließlich war das Gefühl als ich endlich zu Hause war und Jule sich wirklich rührend – Danke dir liebste Verlobte an dieser Stelle für deinen unheimlich tollen Support, ohne dich ginge das Alles gar nicht – um mich gekümmert hat war ich SAUSTOLZ. Es ist eben schon während des Trainings regelmäßig eine radikale Herausforderung an seinen eigenen Körper und wenn man es mal wieder geschafft hat, dann bin ich einfach nur stolz und beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers.

Bis zum nächsten Mal und Sport frei

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