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Treffen der Generationen kurz vor Schluss

Lange habe ich euch zappeln lassen was meinen nächsten Artikel angeht. Bitte entschuldigt, aber ihr werdet gleich sehen, wieso ich die letzten 3. Sonntage nicht in der Lage war und mich nun dafür unter der Woche am Riemen reiße und euch einen Einblick gebe wie es aussieht so kurz vor dem 1. Großen Ziel.

Ja am Samstag ist es soweit und trotz dem ich aus meiner Sicht ganz ansehnlich an meiner Leistung gearbeitet habe, kann ich euch sagen – ICH HAB SAUMÄßIG GROßEN RESPEKT – vor:

43,5 Kilometer Starthöhe 820 m NN; höchster Punkt 841 m NN; Zielhöhe 711 m NN in Schmiedefeld. Teilnehmer ca. 3200.

Aber lasst mich euch auf den gemeinsamen Stand bringen. Ich werde euch heute an den letzten 3. Trainingswochen teilhaben lassen und schließlich darf – wer will – meinen Laufstil bewerten, mal schauen wer von euch auch das Zeug zum Hobbieläufer hat 😉

Wie ich schon zu Beginn des Blogs erzählt habe war es mein Vater, der mich von der Idee überzeugt hat dieses Jahr mit ihm gemeinsam den Rennsteigmarathon zu laufen. Natürlich haben wir im Zuge der Vorbereitung auch unsere Erfahrungen ausgetauscht. Schon früh ist dabei die Idee entstanden, gemeinsam die lange Trainingsstrecke des anderen einmal gemeinsam zu absolvieren. Immer weiter haben wir es hinausgezögert, bis es am 29.04. endlich soweit war:

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Wir sind zu diesem Zeitpunkt beide stolz das bisherige Training erfolgreich und ohne Verletzung überstanden zu haben, aber wir haben auch noch einen knappen Trainingsmonat vor uns und wenigstens noch zwei Langstrecken. – Überlegt euch mal wie oft ihr in eurem Leben bisher 10 km am Stück gerannt seit und ich finde nach rund 300 Trainingskilometern in etwas weniger als 2 Monaten nur noch die Langstrecken jenseits der 20 km erwähnenswert, schon krass oder? – Da standen wir also, vor uns eine Langstreckenhöheneinheit im Pfälzer Wald. Wetter war nicht soo prickelnd, aber es hat auch nicht in Bindfäden gegossen. Paps du hast mir eine ähnliche Strecke angekündigt wie du sie in der vorherigen Woche gelaufen bist. Das meinte so ca 27 km und um die 700 Höhenmeter. Nachdem wir unterwegs entschieden haben den „Kalmit“ endgültig zu bezwingen, uns dann noch ein wenig verlaufen haben und schließlich auch noch fast unsere Schuhe verloren haben weil ein paar Schlammabschnitte sie behalten wollten, war ich auf alle Fälle mehr als glücklich und stolz mit dir gemeinsam unseren individuellen, bisherigen Strecken- und Höhenmeterrekord eingestellt zu haben. Laut Runtastic und Handy GPS sind wir in dreieinhalb Stunden, rund 30 Kilometer mit rund 1000 Höhenmeter gelaufen – WOW.

Vor allem konnte der Lauf mir zeigen, dass ich Höhenmeter bezwingen kann. Gerade für die Moral war das eine wichtige Erfahrung. Als Belohnung gab es dann auch super leckeren Spargel. VIELEN DANK ihr Lieben für das tolle und trainingsreiche Wochenende.

In der folgenden Woche waren es für Paps und mich 27 km und nur 420 Höhenmeter auf meiner Langstrecke. Hier haben wir aber beide eine bisher einzigartige Negativerfahrung gemacht. Fast der gesamte  letzte Kilometer musste gegangen werden. Die Luft war eindeutig raus. Aus den anfänglich großen Worten: „Heute werden wir die 30 km endgültig einstellen (in der vorherigen Woche waren es „nur“ 29,9) “ wurde im Laufe der Einheit: „Also ich bin froh wenn wir angekommen sind und du…? – Ja ich definitiv auch!“ Ob es nun am hauptsächlichen Betonbelag der Strecke oder auch an dem vergangenen Laufevent der letzten Woche lag wissen wir nicht. Der Kreis schließt sich also und ihr könnt jetzt vielleicht meine einleitenden Worte nachvollziehen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass dies meine letzte lange Trainingseinheit war. Auch weil wir am darauffolgenden Wochenende Besuch bekamen, aber vor Allem, weil in der dann folgenden Woche ein Schmankerl auf dem Programm stand. Ich hatte die Möglichkeit dienstlich am Lehrgang zur Ausbildung des Lauftreffbetreuers teilzunehmen.

Voller Vorfreude begab ich mich also am Montag(13.05.) gen Karlsruhe. Auf dem Lehrplan standen Theorieunterrichte zum Thema Laufstil, Verletzungsprophylaxe und Trainingslehre. Die Praxiseinheiten waren, Stabigymnastik, Ropeskipping, Sling-Training, Balanceboard, Lauf-ABC, Laufstilanalyse, (Nordic)-Walking, Barfußlaufen, Intervalltraining und als Highlight Run-and-Bike über 16 km. Es hat wirklich total Spaß gemacht und es war echt hilfreich mit 15 Lehrgangsteilnehmern von insgesamt 3 Sportlehrern, die auch neben den eigentlichen Einheiten für sämtliche Fragen zur Verfügung standen, betreut zu werden. Kurz will ich euch erläutern, was Run-and-Bike ist. Es geht darum mit einem Partner eine Intervalleinheit zu absolvieren. Man wechselt sich auf dem Fahrrad beispielsweise jeden Kilometer oder alle X-Minuten ab. Der Läufer wird jeweils heftig gefordert und der Radler kann sich auf dem Bike aktiv erholen. Vorteile gegenüber regulärem Intervalltraining sind vor allem die Schonung der Gelenke, annähernd unabhängige Leistungsniveaus des Teams und die Strecke, die deutlich länger/interessanter gewählt werden kann. Das werde ich sicher noch einmal ausprobieren.

Eine meiner intensivsten Einheiten – wenigstens was die Geschwindigkeit angeht – habe ich ebenfalls auf diesem Lehrgang absolviert. Es ging um ein Intervalltraining mit 600 m Intervallen unter 3 Minuten. Davon insgesammt 10 Wiederholungen mit jeweils 400 m Trabpause. Es führte zu einer meiner schnellsten 10 km Zeit von 53 Min und 30 Sek. Für euch könnte es spannend sein, zu sehen wie ich mit 10 Intervallkilometern noch vor mich hinhechele:

Und im Vergleich dazu ein Video, welches zu Beginn des Lehrganges von mir im ausgeruhtem Zustand gemacht wurde:

Und was denkt ihr? Gebt gerne eure Tipps und Meinungen ab, ob ihr denkt, dass meine Leistungen für Samstag reichen oder nicht.

Die „Oder-Nicht“ Meinungen dürft ihr auch für euch behalten 😉  Schließlich kamen heute noch zwei Zeitschriften zum Thema Triathlon Training an. Mit dem Marathon, von dem ich euch auf alle Fälle berichten werde wird es also wirklich nicht vorbei sein.

Euch allen möchte ich aber an dieser Stelle auf alle Fälle schon jetzt noch einmal für euren support danken!

Sport Frei!

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